Le Clos Pascal

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"Le Clos Pascal" by Erwin Gross

09.07. - 25.07.2021

Die Malereien von Erwin Gross könnten in der Lautstärke unserer Zeit als leise verstanden werden. Fast ein bisschen geheimnisvoll, wie Erwin Gross selbst, über den nicht viel im Internet zu finden ist. Doch sollte das nicht als mystische Inszenierung missverstanden werden. Viel mehr geht es um die Wahrung eines Zustands der Übersicht. Denn der erlaubt höchste Aufmerksamkeit für die Unterschiede.


Die Bilder von Erwin Gross, der 1982 an der documenta 7 teilnahm und seit 1990 an der Akademie der Bildenden Künste Malerei lehrt, finden ihren Ursprung oft an den Grenzbereichen von Zufall und Manipulation. Momente der Begegnung zwischen Natur und Mensch, aber auch die Malereigeschichte selbst sind dabei immer wieder Inspiration und Sujet für Erwin Gross. In seinen häufig großformatigen Bildern spannt er mit aquarellartigen Hintergründen zweidimensionale Räume auf, in denen Nuancen im Farbauftrag, Spritzer oder Patina-ähnliche Unregelmäßigkeiten zum relevanten Element werden. Das Erkennen, wie die Dinge liegen, erfordert eine Konzentration, die sich der Künstler nicht nur durch die fast monochrome Palette und geringen Lichtkontraste verschafft. Auch in seinem Atelier ist der Platz ausschließlich seinen Arbeiten vorbehalten. Im Extrem dieser Reduktion schafft Erwin Gross den Raum für Versuchsfelder aus organischer und formaler Anordnung, die besonders in seinen Serien zur Bedeutung kommen. Es sind diese Beziehungen der malerischen Momente, die in den Bildern ihren Raum finden und dem Künstler immer wieder Anlass geben, die Versuchsanordnung noch einmal zu verändern.


Paula Kohn